SCHRIFT

Was macht eigentlich die AG Soziales?

An jedem dritten Dienstag im Monat findet in der Waldschänke um 15 Uhr die zur lieben Gewohnheit gewordene Zusammenkunft der Hellerauer Senioren statt. Am 15. März hatten wir Gelegenheit dabei zu sein.

Es gibt Kaffee und Kuchen. Am frühlingshaft dekorierten Tisch sitzen zehn Damen, flankiert, unterhalten und versorgt von Christine Peukert, Angelika Schulzke und Margit Springer. Heute soll Tischschmuck gebastelt werden, Dekoration für das österliche Kaffeetrinken daheim. Die sozialen Damen (diese Bezeichnung stammt noch aus den Tagen, als die Damen Enders, Pritzkow, Seidel und Simon diese Tätigkeit innehatten) verteilen Material, begutachten die Scheren und demonstrieren das Falten und Zusammenstellen von Schmetterlingen und zum Serviettenring gekrümmten Osterhasen.

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Tapfer trotzen Gastgeber und Gäste dem kalten, trüben Wetter draußen. In der Waldschänke duftet es nach Kaffee, pastellige Töne dominieren den langen Tisch. Man ist eifrig beschäftigt, es wird geplaudert, gelacht, verglichen -­ die Damen haben sichtbar Spaß. Herren sind heute nicht dabei. Einer musste, wie wir hören, leider ins Pflegeheim umziehen. Er hatte sich aber, so wird versichert, sehr wohlgefühlt im Kreise der Damen.

Etwa zwei Stunden dauert die Zusammenkunft, dann darf man sich auf das kommende Treffen freuen. Die nächsten Seniorennachmittage sind für den 17. 5. und den 21. 6. geplant. Vielleicht hat ja jemand Lust dazu zu kommen? Eine Vergrößerung würde die Runde bereichern, bitte melden Sie sich bei Interesse unter Tel. 888 7550 bei Frau Peukert an.

In der Vergangenheit gab es Veranstaltungen wie musikalische oder Spielenachmittage, einen Ausflug nach Moritzburg, eine Stadtrundfahrt mit Igel-Tours und sogar Kino in der Waldschänke. Jetzt ist eine Ausfahrt mit der Pferdekutsche im Moritzburger Wald in Vorbereitung.

Alle Beteiligten sprechen dankbar von Herrn Schäfer (das Blättl Nr. 98 berichtete über ihn und seinen Lebensservice, Tel. 32995432, mobil: 0176 23565688). Ehrenamtlich übernimmt er die nötigen Transporte mit dem Auto. Er tut das freundlich, zuverlässig und pünktlich. Ein kleines Entgelt dafür bezahlen die Senioren ihm gerne.

Uns bleibt abschließend zu sagen, dass das Älterwerden vielleicht doch nicht so arg ausfallen wird, wenn wir dabei so engagierte und liebevolle Begleitung haben dürfen.

Ingrid Pritzkow

Etliche Jahre gab es die „Sozialen Damen", wie ihre Leiterin Ingrid Pritzkow zu sagen pflegte, nicht mehr. Mit deren Starthilfe wurde nun eine neue Gruppe Soziales gegründet.

Der Arbeitsgruppe gehören an: Corinna Falke, Christine Kuhn, Christine Peukert, Angelika Schulzke und Margit Springer. Der neue Anlauf währt schon eine Weile, muss man sich doch im Klaren sein über Aufgaben, Angebote und Ziele. Deshalb hatten wir in einem Schreiben, das in den Schaukästen, verschiedenen Auslagen wie beim Arzt, Apotheke, Geschäften und Verteilung direkt in die Briefkästen einiger Hellerauer veröffentlicht wurde, zu einem Treffen eingeladen, das uns Aufschluss über die Erwartungen der Hellerauer an eine Gruppe Soziales geben sollte.

Besonders ältere Menschen würden sich über Hilfen im Alltag und kleine gesellige Zusammenkünfte freuen. Hilfen im Alltag werden gebraucht z.B. für Begleitung zum Arzt, in Konzerte, auf Behördengängen, Hilfe im Garten oder im Winter für die Schneeberäumung. Leider taucht bei den Zusammenkünften wieder das Problem eines geeigneten Raumes auf.

Einmal im Monat soll es ab nun ein geselliges Beisammensein am frühen Nachmittag geben, es soll immer am 3. Dienstag im Monat um 14.30 Uhr stattfinden. Zunächst werden die Teilnehmer in die Privaträume der Gruppenmitglieder eingeladen.

Die Arbeitsgruppe will sich indes nicht nur um die Bedürfnisse älterer Menschen kümmern. Daher ist es erfreulich, dass Corinna Falke, eine neue, junge Hellerauerin, selbst Mutter dreier Kinder, mitarbeiten möchte und folgendes Angebot macht: „Beratung bzw. Anleitung zum Binden von Babytragetüchern, Hilfe bei Stillproblemen bzw. Kontaktvermittlung zu Stillberaterinnen, Hebammen, etc. Außerdem kann ich mir gut vorstellen, eine Gruppe von Vorschulkindern zu betreuen und ihnen kindgerecht etwas Spanisch beizubringen."

Wir versuchen, nach und nach ein Netzwerk aufzubauen, mit dessen Hilfe es möglich wird, dass Hellerauer sich untereinander Unterstützung geben. Über einige Angebote dürfen wir uns schon jetzt freuen. „Alt für Jung und Jung für Alt" könnte die Devise sein. So bietet etwa eine ältere Dame aus Hellerau an, mit Kindern zur Gitarre zu singen. Hört sich doch gut an, oder? Wir sind gespannt auf weitere Ideen und Angebote von Ihnen. Rufen Sie an oder schreiben Sie eine Email.

Frau Peukert: 8807550
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Frau Kuhn: 4207909
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Frau Springer: 8804065
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