SCHRIFT

Freiluftausstellung im Naturraum Hellerau

Das Thema Corona hat die globalen Fluchtbewegungen in den nachrichtlichen Hintergrund gedrängt. Dabei hat die Pandemie die Situation von Menschen auf der Flucht noch verschärft.

Niemand verlässt freiwillig seine Heimat. Wann immer man in die Geschichte schaut, sind Krieg, Vertreibung, Verfolgung oder existenzielle Not die Fluchtursachen. Menschen, die am Ende des 2. Weltkrieges aus Ostpreußen oder Schlesien flohen, haben ähnliche Erfahrungen gemacht wie Flüchtlinge aus aktuellen Krisengebieten der letzten Jahre.

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 Die Mai-Ausgabe der Mitteilungen für Hellerau ist gedruckt, verteilt, versandt und kann ab sofort bei den üblichen Bezugsquellen gekauft werden. In der neuen Ausgabe können Sie u.a. lesen:

- LIEBE HELLERAUER  - Über farbenfrohe kleine Kunstwerke an der Waldschänke
- WEGE IN HELLERAU - Flickenteppiche, Schotterpiste und keine Ende?
- BÄCKER MIT LEIDENSCHAFT - Der Hellerauer Marktbäcker feiert Jubiläum
- MANEGE ZU BEIM CIRKUS MAGIC - Keine Vorführungen, keine Zuschauer, keine Einnahmen
- DEN DRESDNER HELLER ERLEBEN - Eine Masterarbeitzur Spurensuche in der Landschaft
- PACHTVERTRAG FÜR NATURRAUM
- NEUER PFARRER FÜR DIE EVANGELISCHE KIRCHGEMEINDE - Holger Windisch beginnt im Mai seinen Dienst
- DAS EV.LUTH. KIRCHSPIEL DRESDNER HEIDEBOGEN - Gemeinden im Dresdner Norden schließen sich zusammen
- WEGE IN HELLERAU II - PRIVAT ODER ÖFFENTLICH? - SWGD sieht die Landeshauptstadt in der Pflicht
- EISENBAHNROMANTIK IN DER WALDSCHÄNKE

Und wie immer viele Informationen und auch schon ein paar Termine zu geplanten Veranstaltungen in Hellerau

Das für den 5. Juni geplante 28. Hellerauer Kinderfest auf dem Gelände der Grundschule musste wegen der unsicheren Corona-Lage abgesagt werden. Sowohl die Schulleitung wie auch die Kinderfestgruppe sehen keine Möglichkeit das größte jährliche Fest in Hellerau in diesem Jahr durchzuführen. Die Organisatoren sind aber überzeugt, das Fest nach zweijähriger Pause im nächsten Jahr nachholen zu können.

Schon seit Ende August ist die Kreuzung Königsbrücker Straße/Moritzburger Weg Schauplatz größerer Bauarbeiten. Ursache dafür sind umfangreiche Arbeiten am Abwasserkanalnetz der Stadtentwässerung Dresden, die wiederum mit der erfreulichen wirtschaftlichen Entwicklung des Dresdner Standorts von Infineon Technologies zusammenhängen. Weil dort künftig mehr produziert wird, fällt mehr Abwasser an. Und diese erhöhten Einleitungen kann das bestehende Kanalnetz nicht immer aufnehmen. Deshalb wird unter der Kreuzung ein sogenanntes Trennbauwerk errichtet. Im Normalfall kann alles Abwasser dort ungehindert durchfließen und dem Schmutzwasserkanal unter der Königsbrücker Straße folgen. Fällt jedoch plötzlich mehr Schmutzwasser an – etwa bei Starkregen oder durch Produktionsspitzen –, wird das überschüssige Wasser über eine Art Weiche abgetrennt und in eine andere Richtung geleitet.

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Liebe Hellerauer Mitbürger,      

der Corona-Virus hat Dresden erreicht und wird vor Hellerau  nicht halt machen…

Risikogruppen sind die älteren Bürger, Einwohner mit einem schwachen Immunsystem, sowie die Rückkehrer aus Risikogebieten. Die Einschränkungen, die sich aus der Verbreitung des Virus ergeben, werden über die Medien und Nachrichten der Regierung der Bundesrepublik bekanntgegeben. Bitte befolgen Sie diese zu Ihrem, aber auch zum Schutz ihrer Mitbürger.

Als Bürgerverein haben wir die Initiative gestartet, Mitbürger, die nicht aus dem Haus gehen dürfen, die also Hilfe brauchen, mit denen zu verbinden, die Hilfe leisten können. Zuerst sprechen wir natürlich unsere Mitglieder an, sorgen uns aber um alle Bewohner Helleraus.

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Gemeinschaftsgärten im Naturraum Hellerau
Das Entwicklungskonzept für den Naturraum an der Karl-Liebknecht-Straße sieht u.a. auch Flächen für Schul-, Lehr-, oder Gemeinschaftsgärten vor. Nachdem der Brunnen auf dem Gelände sich bewährt hat, Baumpaten sich um die Streuobstwiese kümmern und die Stadt mit schonenden Methoden die Pflege betreibt, möchte der Bürgerverein in diesem Jahr den nächsten Entwicklungsschritt in Richtung Gemeinschaftsgärten initiieren. Nach unserer Vorstellung sollen in einem Garten zwar die Menschen gärtnern, aber die Insekten ernten. Gedacht ist nicht an eine dichte „Bebauung mit Insektenhotels“ sondern an Pflanzen, Sträucher und Landschaftselemente, die Nahrung und Unterschlupf für Insekten bieten. Der Schwund von Insekten ist inzwischen so dramatisch, dass jetzt auch der Dresdner Stadtrat Fördermaßnahmen beschlossen hat, die die Anlage eines solchen Insektengartens unterstützen könnten.

In einem weiteren Gemeinschaftsgarten sollen die Gärtner aber auch ernten dürfen. Gedacht ist an den Anbau von Essbarem aller Art, insbesondere von fast vergessenen Gemüsesorten, Kräutern oder Obststräuchern, wie sie früher in den Hellerauer Gärten üblich waren. Alle Gemeinschaftsgärten im Naturraum sollen von den Aktiven selbst verwaltet werden. Der Bürgerverein sieht sich dabei vorwiegend als Unterstützer sowie als Vermittler zum Grundstückseigentümer, der Stadt Dresden. Neben den zusammen mit Stadt und Denkmalschutz festgelegten Rahmenbedingungen wird es nur wenige Regeln geben, z.B.: Es gibt keine privaten Flächen, alles wird gemeinschaftlich betrieben. Alle Regeln zu den gemeinschaftlichen Aktivitäten gibt sich die Gruppe selbst. Gemeinschaftsgärten stehen und fallen mit dem Spaß am gemeinsamen Gärtnern und in der Bereitschaft sich genau dafür zu engagieren. Wenn sich eine Gruppe begeisterter Gärtner findet, dann wird der Bürgerverein den Weg frei machen.

Interessierte melden sich bitte per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 3345 4385 beim Verein Bürgerschaft Hellerau

Externe Links

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