SCHRIFT

Schon seit Ende August ist die Kreuzung Königsbrücker Straße/Moritzburger Weg Schauplatz größerer Bauarbeiten. Ursache dafür sind umfangreiche Arbeiten am Abwasserkanalnetz der Stadtentwässerung Dresden, die wiederum mit der erfreulichen wirtschaftlichen Entwicklung des Dresdner Standorts von Infineon Technologies zusammenhängen. Weil dort künftig mehr produziert wird, fällt mehr Abwasser an. Und diese erhöhten Einleitungen kann das bestehende Kanalnetz nicht immer aufnehmen. Deshalb wird unter der Kreuzung ein sogenanntes Trennbauwerk errichtet. Im Normalfall kann alles Abwasser dort ungehindert durchfließen und dem Schmutzwasserkanal unter der Königsbrücker Straße folgen. Fällt jedoch plötzlich mehr Schmutzwasser an – etwa bei Starkregen oder durch Produktionsspitzen –, wird das überschüssige Wasser über eine Art Weiche abgetrennt und in eine andere Richtung geleitet.

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Die August-Ausgabe der Mitteilungen für Hellerau ist gedruckt, verteilt, versandt und kann ab sofort bei den üblichen Bezugsquellen gekauft werden. In der neuen Ausgabe können Sie u.a. lesen:

- LIEBE HELLERAUER  - Eine Schülerin der Grundschule schreibt über den Schulalltag in Corona-Zeiten
- STREUOBSTWIESE "NATURRAUM" - Entwicklung des Grünlands und Einrichtung eines Insektengartens
- GASTHAUS HELLERAU KOCHT FÜR BEDÜRFTIGE
- KUNST AM GARTENZAUN - Pop-Up-Art sorgt für "Talk am Talkenberg"
- BLICK INS GRÜNE - Teil 15: Spritzmittel und Co. im Garten
- NEUES GEWERBEGEBIET GEPLANT
- NACHGELAUSCHT - Ein Dankeschön für abendliche Klänge in stillen Zeiten
- BAUEN FÜRS LEBEN IN HELLERAU (1919 - 1933) - Epilog zum Bauhausjahr (2)
- BAUARBEITEN DER STADTENTWÄSSERUNGAM MORITZBURGER WEG
- ERINNERUNG AN JUTTA SCHMIDT-HELLERAU (1923 - 2020)

Und wie immer viele Informationen und auch schon ein paar Termine zu Veranstaltungen in Hellerau

Liebe Hellerauer Mitbürger,      

der Corona-Virus hat Dresden erreicht und wird vor Hellerau  nicht halt machen…

Risikogruppen sind die älteren Bürger, Einwohner mit einem schwachen Immunsystem, sowie die Rückkehrer aus Risikogebieten. Die Einschränkungen, die sich aus der Verbreitung des Virus ergeben, werden über die Medien und Nachrichten der Regierung der Bundesrepublik bekanntgegeben. Bitte befolgen Sie diese zu Ihrem, aber auch zum Schutz ihrer Mitbürger.

Als Bürgerverein haben wir die Initiative gestartet, Mitbürger, die nicht aus dem Haus gehen dürfen, die also Hilfe brauchen, mit denen zu verbinden, die Hilfe leisten können. Zuerst sprechen wir natürlich unsere Mitglieder an, sorgen uns aber um alle Bewohner Helleraus.

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Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wurden folgende Veranstaltungen abgesagt oder verschoben:

  • Das Kinderfest am 6. Juni fällt dieses Jahr aus. Es wird am gleichen Ort (Grundschule Hellerau) und unter gleichem Motto (Ab in die Zukunft - Abenteuer Zeit)  am 5. Juni 2021 stattfinden.
  • Der für den 6. Juni geplante internationale Workshop in Podkova Lesna mit Beteiligung Europäischer Gartenstädte wird schon wegen der Reisebeschränkungen nicht stattfinden können. Wir haben keine Information über Ersatztermine
  • Frühstück im Grünen findet in diesem Jahr nicht statt.
  • Die 900 Jahr-Feier der Stadt Freiburg wird auf das nächste Jahr verschoben und damit auch das für Anfang Juli geplante Netzwerktreffen unserer Partnerstadt Freiburg-Haslach. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.
  • "100 Jahre Fritz-Schumacher-Siedlung Langenhorn": Die für 22. / 23. August geplanten Feierlichkeiten werden auf das nächste Jahr verschoben, Termin noch unbekannt.
  • Das Kolloquium Reform-Pädagogik und Kunst-Industrie, geplant für den 25./26. 9. 2020, wird auf das Frühjahr 2021 verschoben. Ein konkreter Termin liegt noch nicht vor.

Sobald feste Termine für verschobene Veranstaltungen bekannt sind, werden wir sie hier auf der Webseite veröffentlichen.

Gemeinschaftsgärten im Naturraum Hellerau
Das Entwicklungskonzept für den Naturraum an der Karl-Liebknecht-Straße sieht u.a. auch Flächen für Schul-, Lehr-, oder Gemeinschaftsgärten vor. Nachdem der Brunnen auf dem Gelände sich bewährt hat, Baumpaten sich um die Streuobstwiese kümmern und die Stadt mit schonenden Methoden die Pflege betreibt, möchte der Bürgerverein in diesem Jahr den nächsten Entwicklungsschritt in Richtung Gemeinschaftsgärten initiieren. Nach unserer Vorstellung sollen in einem Garten zwar die Menschen gärtnern, aber die Insekten ernten. Gedacht ist nicht an eine dichte „Bebauung mit Insektenhotels“ sondern an Pflanzen, Sträucher und Landschaftselemente, die Nahrung und Unterschlupf für Insekten bieten. Der Schwund von Insekten ist inzwischen so dramatisch, dass jetzt auch der Dresdner Stadtrat Fördermaßnahmen beschlossen hat, die die Anlage eines solchen Insektengartens unterstützen könnten.

In einem weiteren Gemeinschaftsgarten sollen die Gärtner aber auch ernten dürfen. Gedacht ist an den Anbau von Essbarem aller Art, insbesondere von fast vergessenen Gemüsesorten, Kräutern oder Obststräuchern, wie sie früher in den Hellerauer Gärten üblich waren. Alle Gemeinschaftsgärten im Naturraum sollen von den Aktiven selbst verwaltet werden. Der Bürgerverein sieht sich dabei vorwiegend als Unterstützer sowie als Vermittler zum Grundstückseigentümer, der Stadt Dresden. Neben den zusammen mit Stadt und Denkmalschutz festgelegten Rahmenbedingungen wird es nur wenige Regeln geben, z.B.: Es gibt keine privaten Flächen, alles wird gemeinschaftlich betrieben. Alle Regeln zu den gemeinschaftlichen Aktivitäten gibt sich die Gruppe selbst. Gemeinschaftsgärten stehen und fallen mit dem Spaß am gemeinsamen Gärtnern und in der Bereitschaft sich genau dafür zu engagieren. Wenn sich eine Gruppe begeisterter Gärtner findet, dann wird der Bürgerverein den Weg frei machen.

Interessierte melden sich bitte per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 3345 4385 beim Verein Bürgerschaft Hellerau

Externe Links

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