SCHRIFT

Logo Mitteilungsblatt Die Mai-Ausgabe Nr. 111 der Mitteilungen für Hellerau wird gerade gedruckt und in den nächsten Tagen verteilt und verschickt und kann in den üblichen Bezugsquellen für 1 Euro gekauft werden. Sie enthält u.a. folgende Artikel:

  • LIEBE HELLERAUER ... zur Zukunft des Heller
  • SPEISEN BEI DER FEUERWEHR: Baumaßnahmen rund um die Grundschule Hellerau
  • BLICK INS GRÜNE Teil 5: Gelbe Pracht auf dem Heller
  • ZAUBERHAFTER WALD: 25. Hellerauer Kinderfest
  • "ZUHAUSE" IM FESTSPIELHAUS - Einblicke einer Schülerin
  • NISTKÄSTEN AN DER NEUEN WENDESCHLEIFE
  • ALLES AUF NEU - Wie geht es weiter mit der Welterbebewegung?

Und wie immer viele Informationen rund um Hellerau.

Am Donnerstag ,9.3, fand in der Waldschänke das sogenannte „Bürgerforum Kultur-Hauptstadt 2025“ für den Dresdner Norden statt. Wie Annekatrin Klepsch, die Bürgermeisterin für Kultur und Tourismus, zu Beginn erläuterte, geht es bei diesen Foren darum, die Bevölkerung der Stadtteile einzubeziehen in die Vorbereitung der Bewerbung Dresdens als Kulturhauptstadt Europas 2025. 

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Einladung zu einer Exkursion zu den Wirkungsstätten von Nietzsche und Max Klinger am Sonnabend, 24. Juni 2017

Nietzsche und Hellerau ist bis heute ein nur in ersten Ansätzen ausgearbeitetes Thema. Dabei gäbe es viel zu ergründen. Da ist zunächst die Idee des Festspielhauses und der Festspiele, die sich im "jungen Hellerau" - im Gegensatz zum bayreuther Nibelungenwahn - an der griechischen Antike orientierte und die das dionysische Lebensprinzip wieder belebte. Nietzsche, der einsame Denker und Wanderer, war Ideengeber für fast alle Bereiche der um 1900 europaweit agierenden Lebensreformer. Diese beeinflussten u.a. die Pädagogik, wie z.B. die Reformlehrer im "jungen Hellerau", und die bildende Kunst, wie z.B. Max Klinger. Dass Nietzsche das "junge Hellerau" nie besuchen konnte, darf man tragisch nennen ... ebenso tragisch wie Nietzsches eigenes Schicksal, der 1889, im Alter von 45 Jahren, geistig umnachtete und 1900 in Weimar starb. Die Exkursion beginnt im Dorf Röcken, wo Nietzsche 1844 als Sohn eines Pfarrers geboren wurde und wo er begraben liegt; sie führt über Naumburg, dem Ort seiner Kindheit und Jugend, bis zum an der Unstrut gelegenen Weinberg von Max Klinger, der Nietzsches Ideen als Maler und Bildhauer kreativ verewigte.
 Thomas Nitschke
Anmeldung bei Peter Peschel, Tel. 0351 /8804703 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Umweltgruppe des Bürgervereins hat für den Garten hinter der Waldschänke eine Hauszwetschge gespendet. Der Baum hat schon eine stattliche Größe, damit er bereits in den nächsten jahren Früchte trägt. Entsprechend schwer war der Transport und groß das Pflanzloch.

Baumpflanzung an der Waldschänke  

Zu guter Letzt wurde der neue Baum von den “Gärtnern” noch kräftig “angegossen”.

Nach langer Odyssee, über viele Jahrzehnte, über viele Orte, durch viele Hände, ist ein „Bilderschatz“ wieder an den Ort seiner Entstehung, nach Hellerau zurückgekehrt. Anette Hellmuth und Wolfgang Gröger freuen sich über die originalen Glasplatten-Negative von Rudolf Stich, der von 1912 bis 1929 in Hellerau lebte und fotografierte. Das Geschenk von Martin Schlüter aus Aschaffenburg, dem letzten Besitzer, wird nicht lange beim Bürgerverein bleiben. Schon in den nächsten Tagen werden die Platten an die Deutsche Fotothek in der  SLUB übergeben, die sie nach besten konservatorischen Methoden langfristig archivieren wird.

Übergabe der Originale an den VBH

Der Bürgerverein behält von allen Fotos digitalisierte Bilder in höchster Qualität, die die Grundlage für eine Ausstellung in den Deutschen Werkstätten vom 24. Mai bis Ende August sein werden.

Im Naturraum Hellerau an der Karl-Liebknecht-Straße wurden noch vor Wintereinbruch fast alle Bäume der Streuobstwiese gepflanzt. Nach Beendigung der Frostperiode werden voraussichtlich bald auch die letzten Bäume eingesetzt.

Streuobstwiese

Aufruf zum Mitmachen!

gartencafe

Liebe Hellerauer,

in diesem Spätsommer wollen wir wieder Gäste, Nachbarn und Freunde zu kleinen kulturellen Darbietungen in unsere Gärten und Häuser einladen. Die Vorbereitungen dafür brauchen ihre Zeit und daher beginnt der Bürgerverein schon jetzt mit der Suche nach Gastgebern und Helfern.

Als Termin für die Offenen Gärten in diesem Jahr haben wir das Wochenende 8. bis 10. September 2017 geplant.

Eine Reihe Gastgeber haben sich bereits gemeldet. Es könnten aber noch ein paar mehr sein. Der Bürgerverein bittet um Rückmeldungen von Mitmachern und/oder Helfern per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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