SCHRIFT

Am Donnerstag ,9.3, fand in der Waldschänke das sogenannte „Bürgerforum Kultur-Hauptstadt 2025“ für den Dresdner Norden statt. Wie Annekatrin Klepsch, die Bürgermeisterin für Kultur und Tourismus, zu Beginn erläuterte, geht es bei diesen Foren darum, die Bevölkerung der Stadtteile einzubeziehen in die Vorbereitung der Bewerbung Dresdens als Kulturhauptstadt Europas 2025. 

Auch Anna Pallas, die ein Grundsatzreferat über Soziokultur hielt, und Stefan Hoffmann, neuer Büroleiter „Kulturhauptstadt“, wiesen darauf hin, wie entscheidend die Attraktivität und Lebensqualität der verschiedenen Stadtteile die Gesamtenergie einer Stadt prägen. Es braucht dafür vor allem Kulturorte mit engagierten Personen, die in der Lage sind, Netzwerke zu bilden. Dazu muss dann Förderung und Unterstützung durch die Stadtverwaltung kommen. Ausgehend von der Anzahl von Mitarbeitern der städtischen Ämter und Repräsentanten der Hochkultur ,wie z.B. die Intendantin der Philharmonie und die designierte Leiterin des Festspielhauses, die an diesem Abend anwesend waren, ist zu vermuten, dass seitens der Stadt reichlich guter Wille vorhanden ist.
Nach den einführenden Reden wurden die Anwesenden (ca. 40-50 Personen) in 4 Arbeitsgruppen geteilt, die über die Stärken und Schwächen ihres Stadtteils diskutieren und Vorschläge für wünschenswerte Projekte machen sollten. Dabei kam erstaunlich viel zutage, was hier nicht alles referiert werden kann, sondern im Protokoll der Veranstaltung nachgelesen werden muss.  Mir fiel auf, welchen Stellenwert die Soziokultur, besonders die Jugendarbeit, für die Bürger hat, und dass immer wieder das Fehlen bezahlbarer Räume beklagt wird. Auch ein Stadtteilmanagement und internetgestützte Plattformen werden gewünscht, um die einzelnen Initiativen besser zu vernetzen.  Der Abend endete damit, dass die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse vortrugen.

Eine geeignete Veröffentlichung dieser Ergebnisse sowie deren weitere Diskussion fände ich wichtig, um zu belastbaren Resultaten dieser an sich lobenswerten Initiative der Stadt zu kommen.

Jutta Dyrchs-Jansen

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